NSA-Chef Alexander: Spionage dient der Terror-Abwehr

Der Direktor des US-Geheimdienstes NSA hat die umstrittenen Späh-Programme seiner Behörde erneut als wichtiges Mittel im Anti-Terror-Kampf verteidigt. Seit dem 11. September 2001 habe es keinen Terrorangriff auf die USA mit einer größeren Zahl an Toten gegeben.

NSA-Chef Alexander: Spionage dient der Terror-Abwehr
Jim Lo Scalzo NSA-Chef Alexander: Spionage dient der Terror-Abwehr

Das sagte Keith Alexander in einer Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss im Abgeordnetenhaus. In seiner langen, emotionalen Stellungnahme sagte er, wie wichtig die Arbeit der NSA für das Land sei. Er erklärte, dem Ausschuss «die ganze Wahrheit» darlegen zu wollen.

Auch Geheimdienstdirektor James Clapper nahm die Behörde in Schutz. Nur für «gültige Geheimdienst-Belange» würde ausspioniert, aber niemals unrechtmäßig, sagte Clapper. Die USA hätten auch nicht «wahllos» Amerikaner oder Bürger in anderen Ländern überwacht. Er sei überzeugt, dass Verbündete die USA und deren Geheimdienste oder Spitzenpolitiker ebenfalls ausspioniert hätten.