Obama bekräftigt: Welt tut nicht genug gegen Ebola

US-Präsident Barack Obama hat die internationale Staatengemeinschaft erneut dazu aufgerufen, im Kampf gegen Ebola mehr zu tun. Es gebe eine Reihe von Staaten, die sich bisher nicht engagiert hätten, obwohl sie über die nötigen Kapazitäten verfügten. Aber selbst die Länder, die schon Beiträge leisteten, müssten sich noch stärker einsetzen. «Die Welt als Ganzes tut nicht genug», sagte Obama. Die Weltgesundheitsorganisation hatte zuvor eine erschreckende Prognose veröffentlicht. Sie erwartet bis Dezember pro Woche zwischen 5000 und 10 000 neue Ebola-Fälle in Westafrika.