Obama in Kenia eingetroffen - Jubel in Nairobi

US-Präsident Barack Obama ist unter dem Jubel der Kenianer zu seinem viertägigen Besuch in Ostafrika eingetroffen.

Obama in Kenia eingetroffen - Jubel in Nairobi
Daniel Irungu Obama in Kenia eingetroffen - Jubel in Nairobi

Nach einer rund 17 Stunden langen Reise mit Tank-Stopp in Ramstein (Rheinland-Pfalz) begrüßten ihn am Freitagabend unter anderem Kenias Präsident Uhuru Kenyatta, der dortige US-Botschafter Robert Godec und Obamas Halbschwester Auma Obama am Flughafen. Dort trug sich der US-Präsident in ein Gästebuch ein, bevor er mit der Präsidentenlimousine zu seinem Hotel gebracht. Für Freitag waren keine weiteren offiziellen Termine geplant.

In der Innenstadt Nairobis versammelten sich am späten Abend Hunderte, um die Vorbeifahrt der als «The Beast» bekannten Limousine am Straßenrand zu verfolgen. Die Kenianer drängten auf die Straße, jubelten und schwenkten Flaggen der Vereinigten Staaten.

In Nairobi war der hohe Besuch aus Washington in den vergangenen Tagen Stadtgespräch: Zeitungen, TV-Sender und viele Anwohner beschäftigten mit allen Details der Reise, die sich vor allem um politische Themen dreht. Da Obamas verstorbener Vater aus dem Dorf Kogelo im Westen des Landes stammt, sehen Viele seinen Besuch auch als eine Art Rückkehr ihres «Sohnes». Ein Besuch in Kogelo ist nach Angaben des Weißen Hauses nicht geplant, stattdessen reisten Obamas Verwandte zu einem vermutlichen Treffen mit dem Weltpolitiker nach Nairobi.