Obama: Schwarze in USA weiter benachteiligt

Auch 50 Jahre nach der Bürgerrechtsbewegung werden Schwarze in den USA nach Ansicht von Präsident Barack Obama noch immer wirtschaftlich und sozial benachteiligt. Wenn es um Wohlstand und Jobs gehe, müsse für die Afro-Amerikaner noch einiges getan werden, forderte Obama zum 50. Jahrestag des «Marsches auf Washington». Es genüge nicht, nur einen schwarzen Präsidenten zu haben, sagte er in einem Interview. In der US-Hauptstadt versammelten sich Zehntausende Menschen, um an die berühmte «I-have-a-dream»-Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King zu erinnern.