Obama trifft Überlebende der Terrorattacke in Orlando

US-Präsident Barack Obama hat Orlando besucht, um sich mit Überlebenden und Hinterbliebenen der Terrorattacke vom Wochenende zu treffen. Eine große Rede war nicht geplant.

Obama trifft Überlebende der Terrorattacke in Orlando
Jim Lo Scalzo Obama trifft Überlebende der Terrorattacke in Orlando

Obama wolle mit dem Besuch zeigen, dass die Amerikaner Seite an Seite mit den Menschen aus Florida stünden, sagte sein stellvertretender Sprecher Eric Schultz.

In der Stadt im Bundesstaat Florida hatte der 29-jährige Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Eltern, in der Nacht zum Sonntag in einem Club für Schwule und Lesben 49 Menschen getötet und 53 verletzt, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Begleitet wurde Obama auf dem Flug von dem republikanischen Senator Marco Rubio und der demokratischen Abgeordneten Corrine Brown. Beide stammen aus Florida. Dass Abgeordnete aus dem betroffenen Staat bei einem solchen Anlass mit dem Präsidenten reisen, ist nichts ungewöhnliches. Es ist in diesem Fall aber interessant, weil Rubio noch bis vor kurzem um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner kämpfte.