Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr gefordert

In Potsdam haben die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen begonnen. Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die mehr als zwei Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn. 

Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr gefordert
Arno Burgi Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr gefordert

Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab und verweisen unter anderem auf die hohe Belastung durch die Flüchtlinge. Die Gewerkschaften warnen, wenn der öffentliche Dienst den Anschluss an die allgemeine Lohnentwicklung verliere, werde es zusehends schwerer, Arbeitskräfte zu bekommen.

Verhandelt wird unter anderem für Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung, Kliniken sowie Bundespolizisten. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sitzt als oberster Dienstherr der Bundesbeschäftigten mit am Verhandlungstisch. Auf die Auftaktrunde sollen zwei weitere Runden bis Ende April folgen.