Ölpreisrutsch lässt auch Shell-Gewinn einbrechen

Die abgestürzten Ölpreise haben auch beim britisch-niederländischen Rohstoffriesen Shell den Gewinn einbrechen lassen.

Ölpreisrutsch lässt auch Shell-Gewinn einbrechen
Daniel Bockwoldt Ölpreisrutsch lässt auch Shell-Gewinn einbrechen

Unterm Strich verdiente der Konzern im vergangenen Jahr noch 1,9 Milliarden US-Dollar (1,73 Mrd Euro) - fast 90 Prozent weniger als 2014. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit.

Shell steht kurz vor der Übernahme des britischen Gasförderers BG Group und hatte bereits Ende Januar vorläufige Zahlen gemeldet. Angekündigt wurde, im Zuge des BG-Deals rund 10 000 Stellen in beiden Konzernen abzubauen - dies wurde nun bestätigt. Der Sparkurs bei Shell soll fortgesetzt werden, die Kosten sollen im laufenden Jahr um weitere drei Milliarden Dollar (2,74 Mrd Euro) gedrückt werden.

Alle Ölkonzerne stehen derzeit wegen des Ölpreisverfalls unter hohem Druck; auch BP, ExxonMobil oder Chevron macht die Schwemme des wichtigen Rohstoffes zu schaffen. Wie einige Konkurrenten lässt aber auch Shell die Dividende unangetastet: Seinen Anteilseignern will das Unternehmen für das abgelaufene Jahr 1,88 Dollar je Aktie zahlen.