Österreich sichert Grenzübergang zu Slowenien vorerst ohne Zaun

Österreich verstärkt angesichts des Flüchtlingsandrangs seine Grenzsicherung zu Slowenien vorerst mit Patrouillen. Darüber hinaus würden am Grenzübergang Spielfeld ab sofort die Vorbereitungen für die Aufstellung eines 25 Kilometer langen Zauns beginnen, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner in Wien. In einer zweiten Phase könne dieser Zaun dann binnen 48 Stunden aufgestellt werden. Ob es dazu komme, hänge von der Wirksamkeit der Maßnahmen auf slowenischer Seite ab, sagte die Ministerin. Über Spielfeld kommen täglich rund 6000 bis 8000 Flüchtlinge nach Österreich.