Der Frühling 2015 war viel zu trocken

Der Frühling in Deutschland ist in diesem Jahr viel zu trocken ausgefallen - manche Regionen bekamen allerdings reichlich Regen ab. Besonders die Mitte habe unter anhaltender Trockenheit gelitten, erklärte der Deutsche Wetterdienst in seiner Bilanz.

Der Frühling 2015 war viel zu trocken
Stefan Rampfel Der Frühling 2015 war viel zu trocken

Für die Meteorologen umfasst der Frühling die vollen Monate März, April und Mai. Im Schnitt seien seit Anfang März 145 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - 22 Prozent weniger als sonst in dieser Zeit üblich.

In Südhessen, Rheinhessen und Unterfranken habe es örtlich weniger als 50 Liter pro Quadratmeter gegeben, nicht einmal ein Drittel des Normalwerts. In vielen Wäldern herrschte höchste Brandgefahr.

Völlig anders in Teilen des Nordens und im Süden: Dort fiel reichlich Regen. Am Alpenrand und im südlichen Schwarzwald kamen regional mehr als 530 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados verursachten am 5. und 13. Mai vor allem in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern große Schäden.