«Walburga» lässt Deutschland schwitzen

Die erste Hitzewelle des Jahres hat ihren Höhepunkt erreicht, am Wochenende fallen die Temperaturen um rund zehn Grad auf immer noch sommerliche Werte.

«Walburga» lässt Deutschland schwitzen
Frank Rumpenhorst «Walburga» lässt Deutschland schwitzen

Hoch «Walburga» brachte den Südwesten mächtig ins Schwitzen. Dort galt die erste amtliche Hitzewarnung 2015. Bei Temperaturen von bis zu 35 Grad sei der Organismus starker Wärmebelastung ausgesetzt, hieß es beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Osten wurde wegen Hitze und Trockenheit die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe ausgerufen.

Unterdessen setzte sich Tief «Lothar» vom Atlantik in Richtung Deutschland in Bewegung. Das bedeutet Abkühlung mit Blitz und Donner. Am Samstag könne es entlang einer Linie zwischen Vorpommern und dem Schwarzwald kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel geben, sagte DWD-Meteorologe Stefan Bach. «Örtlich muss dann mit Unwettern gerechnet werden.» Davor steigen die Temperaturen im Südosten noch einmal auf über 30 Grad. Am heißesten wird es im südlichen Brandenburg.

Danach fließt von Nordwesten her kühlere Luft ins Land. Am Sonntag wird die 30-Grad-Marke nicht mehr erreicht. Im Norden und in der Mitte sind bei viel Sonnenschein hinter der Gewitterlinie nur noch 18 bis 23 Grad zu erwarten. «Im Süden gibt's bei Höchstwerten um 25 Grad nochmals einen Sommertag, dafür stören dort aber Schauer und Gewitter.»

Vor einem Jahr hatte es ebenfalls Anfang Juni eine Hitzewelle gegeben. Damals wurden am Pfingstwochenende teilweise Temperaturen von bis zu 37 Grad verzeichnet.