Wetter zu Pfingsten von Gegensätzen geprägt

Dürre und Waldbrandgefahr in der Mitte, Dauerregen und Unwetter im Süden: Die Wetterlage in Deutschland ist von Gegensätzen geprägt und so soll es nach Angaben von Meteorologen in den kommenden Tagen auch bleiben.

Wetter zu Pfingsten von Gegensätzen geprägt
Christoph Schmidt Wetter zu Pfingsten von Gegensätzen geprägt

Zwar lässt der Dauerregen im Südosten Bayerns am Freitag etwas nach, doch ein Pfingstausflug lohnt kaum, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Besser sieht die Situation in Franken, Thüringen und Hessen aus. Dort zeigt sich am Pfingstwochenende noch am ehesten die Sonne.

Daher könnte am Freitag in der Mitte Deutschlands sogar der Waldbrandgefahrenindex auf 4 steigen, die zweithöchste Stufe überhaupt. Frühsommerliche Temperaturen - Ende generell nicht ungewöhnlich - seien jedoch in den kommenden Tagen nirgends zu erwarten, sagte ein DWD-Meteorologe. Bis zum Ende des Monats erwarten die Fachleute Höchstwerte lediglich zwischen 15 und 22 Grad. «Die 25-Grad-Schwelle scheint damit in weiter Ferne» sagte der Experte. Ab 25 Grad sprechen Meteorologen von einem Sommertag. Der meteorologische Sommer beginnt am 1. Juni, im Kalender aber erst am 21. Juni.