Zum Auftakt der «Hundstage» purzeln die Temperaturen

Die große Hitze ist erst mal vorbei. Zum Auftakt der «Hundstage» war es schon spürbar frischer in Deutschland.

Und am Wochenende werde auch im hitzegeplagten Süden die 30 Grad-Marke nicht mehr erreicht, sagte Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. Im Norden zieht Sturm auf, und es kann auch regnen.

Die «Hundstage» vom 23. Juli bis zum 23. August gelten nach der Überlieferung als heißeste Zeit des Sommers. Der Name ist vom Erscheinen des «Hundssterns» Sirius am Morgenhimmel hergeleitet. Dass der hellste Stern im Sternbild Großer Hund im Morgengrauen aufgeht, brachten die alten Griechen mit der sommerlichen Hitze in Verbindung.

Am Donnerstag hatte die Kaltfront von Tief «Yakari» die Temperaturen auf normale sommerliche Werte zwischen 20 und 28 Grad purzeln lassen. Am Freitag treibt Hoch «Eva» die Werte im Südwesten noch einmal auf schwüle 33 Grad mit abendlichen Gewittern, in der Nordhälfte ist es angenehm bei 21 bis 26 Grad.

Das Wochenende beginnt in der Nacht zum Samstag mit Regen und Gewittern im ganzen Land. Tagsüber drohten vor allem im Nordwesten Sturm und Regen - im Dauerregen werde es kaum 20 Grad warm werden. In Bayern dagegen ist es bei 24 bis 28 Grad sommerlich. Der Sonntag und auch der Montag werden durchwachsen bei 21 bis 27 Grad.