Orang-Utan nach Ausbruch in Duisburg erschossen

Nach dem tödlichen Schuss auf einen Orang-Utan des Duisburger Zoos hat der Tierpark seine Entscheidung verteidigt.

«Die Narkose des Affen war keine Alternative», sagte Zoo-Direktor Achim Winkler am Morgen nach dem Tod des ausgerissenen Menschenaffen am Vortag. Bis das Mittel gewirkt hätte, hätte der Affe einen Zaun überwinden und auf die Straße rennen können, sagte er.

Nach Angaben des Zoos war der Affe durch einen falsch gesicherten Schieber aus seinem Gehege entkommen und mit einem Orang-Utan-Männchen in einem anderen Trakt in Streit geraten. Panikartig habe er die Flucht durch ein Oberlicht ergriffen. Als das Männchen danach versucht habe, über den Außenzaun zu klettern, wurde es erschossen. Das zweite Männchen sei in seinem Gehege geblieben und betäubt worden.