Orban hält Konflikte mit Deutschland und USA für unvermeidlich

Der rechtskonservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hält Konflikte mit westlichen Partnerländern wie Deutschland und den USA für unvermeidlich. «Wir müssen uns daran gewöhnen, dass die Interessen Ungarns und der USA nicht immer übereinstimmen», sagte Orban auf einer Konferenz ungarischer Botschafter in Budapest. Der Politiker nannte namentlich auch Deutschland, Polen und Litauen. Die USA und andere westliche Partner werfen Orban eine zu enge Anlehnung an Russland vor. Im Februar hatte Präsident Wladimir Putin einen demonstrativen Besuch in Budapest absolviert.