Orban und Seehofer fordern Korrekturen in Flüchtlingspolitik

Ungarns umstrittener Regierungschef Viktor Orban hat der Bundesregierung einen «moralischen Imperialismus» in der Flüchtlingskrise vorgeworfen. Orban spielte mit seiner Kritik auf das Vorgehen von Kanzlerin Angela Merkel an. Zugleich sagte Orban, er habe Mitgefühl gegenüber Flüchtlingen, die betrogen worden seien - von Schleppern, aber auch von Politikern, die das Gefühl erweckt hätten, sie seien willkommen und alle dürften kommen. Merkels Namen nannte er nicht. Er betonte aber: Ungarn habe niemanden betrogen.