Organspende-Zahlen auf neuem Tiefstand

Die Bereitschaft zur Organspende ist in Deutschland auf einen neuen Tiefstand gesunken. Nach dem Skandal um manipulierte Patientendaten ging die Zahl der Spender von Januar bis September 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,6 Prozent zurück. Das geht aus neuen Daten der Deutschen Stiftung Organtransplantation hervor, die der «Rheinischen Post» vorlieen. Im Sommer 2012 war bekanntgeworden, dass Ärzte Patientendaten manipuliert haben sollen, so dass einzelne Kranke schneller Spenderorgane bekamen. Die Spendezahlen waren danach in den Keller gerutscht.