Ostafrikanische Staaten entsenden 600 Ebola-Helfer

Mehr als 600 Pflegekräfte, Ärzte und andere Helfer aus den Staaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) werden zum Einsatz in die Ebola-Krisenregion entsandt. Das teilten die fünf EAC-Mitglieder Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Burundi in Arusha mit.

Ostafrikanische Staaten entsenden 600 Ebola-Helfer
Ahmed Jallanzo Ostafrikanische Staaten entsenden 600 Ebola-Helfer

Die sich immer noch rasch ausbreitende Seuche in den am schwersten betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea werde mit großer Sorge verfolgt, heißt es in einer Resolution der Minister. Die Epidemie könne auch negative Folgen für die sozialökonomische Entwicklung und die Sicherheit der Bevölkerung im Tausende Kilometer entfernten Ostafrika haben.

Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat an alle Staaten appelliert, den Kampf zur Eindämmung von Ebola erheblich stärker als bisher zu unterstützen. Kenia wird laut EAC insgesamt 15 Ärzte nach Westafrika schicken, Uganda 14, Ruanda 7 und Tansania 5. Hinzu kommen 578 andere Helfer verschiedener Berufsgruppen, darunter allein 250 aus Burundi und 300 aus Kenia.