Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an

Mit mehr als 80 Demonstrationen, Kundgebungen und Festen will die deutsche Ostermarschbewegung in diesem Jahr gegen Kriege, Rüstungsexporte und Atomwaffen protestieren. Ein Schwerpunkt soll der militärische Konflikt in der Ukraine sein.

Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an
Franziska Kraufmann Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an

Die Veranstalter gehen von einer stabilen Teilnehmerzahl aus. 2014 waren bundesweit einige Tausend Ostermarschierer gezählt worden. Zum Auftakt am Freitag sind Demonstrationen unter anderem in Dortmund, Chemnitz sowie in Bruchköbel (Hessen), Biberach (Baden-Württemberg) und an der Urananreicherungsanlage in Gronau (Münsterland) geplant.

Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. In der alten Bundesrepublik erlebte sie 1968 und 1983 ihre Höhepunkte. Nach dem Ende des Ostblocks und der Wiedervereinigung ging die Teilnehmerzahl weiter zurück.