OSZE bestätigt weitgehende Waffenruhe in der Ostukraine

Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben die weitgehende Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe in der Ostukraine bestätigt.

«An einigen Tagen fiel die Zahl der Verstöße unter zehn, an anderen gab es keine», betonte der stellvertretende Chef der Beobachtermission Alexander Hug in Kiew. Er wies darauf hin, es gebe weiterhin viele schwere Waffen und Soldaten im Kriegsgebiet.

Als nächstes müssten vor allem Schützenpanzer und kleinkalibrige Artillerie von der Front zurückgezogen werden, betonte Hug. «Wenn der Waffenstillstand stabil bleiben soll, müssen diese Waffen abgezogen werden», sagte er.

Eine entmilitarisierte Zone im Donbass ist Teil des Minsker Friedensplans. Dieser sieht unter anderem vor, auch schwere Artillerie von der Front abzuziehen. Hug kritisierte, dass dies bislang nicht vollständig umgesetzt worden sei.