Otto als Maler: «Auseinandersetzung mit mir selber»

Otto als «Wanderer über dem Nebelmeer» oder als «Darth Waalkes»: Das Malen ist für Komiker Otto Waalkes (68) eine Auseinandersetzung mit sich selbst.

Otto als Maler: «Auseinandersetzung mit mir selber»
Bodo Marks Otto als Maler: «Auseinandersetzung mit mir selber»

«Ich zeichne schon immer. Ich bin quasi von der bildnerischen zur darstellerischen Kunst nahtlos hinübergeflutscht», sagte der ehemalige Kunsthochschüler am Donnerstag in Hamburg bei der Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Werken.

Viele seiner Grafiken und Leinwanddrucke sind eine Hommage an Werke berühmter Künstler wie Pablo Picasso, Roy Lichtenstein oder Caspar David Friedrich, die er um seine berühmten Ottifanten ergänzt hat. «Das ist alles eine aufrichtige Form der Verehrung. Durch so einen kleinen zusätzlichen Ottifanten gebe ich Ihnen noch eine Hommage an ihre große Kunst», meinte Waalkes.

«Die Malerei ist für mich nicht nur Entspannung, sondern auch eine Auseinandersetzung mit mir selber», meinte der gebürtige Ostfriese und Wahl-Hamburger. Bis zum 20. August sind rund 70 Unikate, Leinwanddrucke und Editionsbilder in der Galerie Walentowski in der Europa-Passage zu sehen. Darunter Otto als «Wanderer über dem Nebelmeer» von Caspar David Friedrich, Otto, Riesenfaultier Sid und Ottifant als «Nighthawks» von Edward Hopper oder Otto und Kumpel Udo Lindenberg auf der «Ebbi Rot» als Hommage an die Beatles mit ihrem Album «Abbey Road».

Einige Werke sind der Kult-Serie «Star Wars» gewidmet, darunter Otto als «Darth Waalkes» oder ein Ottifant, der bei Jedi-Meister Yoda in die Schule geht.