«Painting 2.0»: Versuch einer Malerei-Geschichte

Das Museum Brandhorst in München versucht sich an einer Geschichte der Malerei. Die Ausstellung «Painting 2.0 - Malerei im Informationszeitalter» hat sich vorgenommen, die Geschichte der Malerei seit den 1960er Jahren zu erzählen.

«Painting 2.0»: Versuch einer Malerei-Geschichte
Matthias Balk «Painting 2.0»: Versuch einer Malerei-Geschichte

Die Kernüberlegung: «Das wiederkehrende Interesse an zeitgenössischer Malerei in den vergangenen Jahren fällt überraschenderweise mit einer Explosion neuer digitaler Technologien zusammen.»

Zu sehen sind unter anderem Werke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Gerhard Richter, Cy Twombly oder Jörg Immendorff. Die zentralen Fragestellungen: Wie verändert sich der Körperbegriff, wenn Kommunikation dank Technik auch losgelöst vom Körper entstehen kann? Wie passt es zusammen, dass die Technik die gesamte Gesellschaft rasant verändert, gleichzeitig aber das Interesse am klassischen Medium der Malerei wächst? 

Nach Einschätzung von Museumsdirektor Achim Hochdörfer ist die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien entstanden ist, die erste Ausstellung zur jüngsten Malerei-Geschichte seit mehr als 20 Jahren. «Painting 2.0» läuft vom 14. November 2015 bis 30. April 2016.