Panahi eingeschränkt glücklich über Berlinale-Erfolg

Der iranische Filmemacher Jafar Panahi ist glücklich über den Erfolg seines Film «Taxi» bei der 65. Berlinale - aber mit einem Wermutstropfen: Er wäre noch glücklicher, wenn er wieder im Iran vernünftig arbeiten und seine Filme dort zeigen dürfte. «Natürlich bin ich glücklich, sowohl für mich als auch für die iranische Filmindustrie», sagte Panahi der Nachrichtenagentur ILNA. Aber er hätte den Film lieber beim Fadschr Film Festival in Teheran gezeigt als in Berlin. Der Goldene Bär für «Taxi» sorgte im Iran für Kritik. Die Nachrichtenagentur Tasnim nannte die Preisverleihung «Höhepunkt der politischen Spielereien bei der Berlinale.»