«Panama Papers»: Kanzlei stellt Strafantrag wegen Daten-Lecks

Stadt (dpa) - Die in den «Panama Papers» beschuldigte Kanzlei Mossack Fonseca geht strafrechtlich gegen die Verantwortlichen des Daten-Lecks vor. «Niemandem gefällt es, bestohlen zu werden», teilte ein Sprecher der Kanzlei der dpa mit. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte berichtet, die 2,6 Terabyte Daten seien ihr von einer anonymen Quelle zugespielt worden. Mossack Fonseca geht davon aus, dass ihr Server gehackt wurde. Nach den Enthüllungen der «Panama Papers» tritt Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson zurück. Sein Name war im Zusammenhang mit Briefkastenfirmen aufgetaucht.