«Panem» in den Kinocharts weiter vorn

Der zweite Teil der «Tribute von Panem»-Erfolgsreihe mit Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson - «Die Tribute von Panem - Catching Fire» - steht auch in der zweiten Woche an der Spitze der Cinemaxx-Kinocharts.

«Panem» in den Kinocharts weiter vorn
Murray Close/StudioCanal «Panem» in den Kinocharts weiter vorn

Der Disney-Weihnachtsfilm «Die Eiskönigin - völlig unverfroren» eroberte am Startwochenende den zweiten Platz. Neu auf Platz vier ist auch der Thriller «The Counselor» mit Stars wie Michael Fassbender und Javier Bardem. Dazwischen steht auf dem dritten Platz die Schulkomödie «Fack ju Göhte» mit Elyas M'Barek, Karoline Herfurth und Katja Riemann, in der Vorwoche noch Zweiter. Die Top Fünf werden komplettiert mit «Thor - The Dark Kingdom» (zuvor Dritter).

Die Top-5-Filme der Kinokette Cinemaxx wurden vom 28. November bis 1. Dezember in den 265 Sälen der Gruppe mit ihren etwa 68 500 Plätzen ermittelt.

An einem der wichtigsten Wochenenden des Jahres in den USA haben sich «Die Tribute von Panem» auch an der Spitze der Kinocharts behauptet.

Der zweite Teil der Trilogie, «Catching Fire», spielte am langen Thanksgiving-Wochenende nach Angaben des Branchendienstes «Box Office Mojo» 74,5 Millionen Dollar (55 Millionen Euro) ein. Das war zwar nicht einmal halb so viel wie zum Start eine Woche zuvor, aber immer noch mehr als bei den anderen Filmen - inklusive der Neustarts.

Denn Disneys Hoffnung «Die Eiskönigin – Völlig unverfroren» schaffte «nur» 66,7 Millionen Dollar. Normalerweise ist das ein Traumergebnis, und die Studiomanager dürften hochzufrieden sein. Zumal der Film, eine sehr freie Adaption der «Eiskönigin» von Hans Christian Andersen, nur 22 Millionen Dollar gekostet hat - «Panem» war sechsmal so teuer. Seit ein paar Tagen ist der Film auch in den deutschen Kinos mit der Stimme von Hape Kerkeling, der den seltsamen Schneemann Olaf spricht.

Dass ein Film wie «Die Tribute von Panem» innerhalb der ersten Woche die Hälfte der Zuschauerzahlen verliert, ist normal. Eine Sensation wäre allerdings der Zuwachs, den die Statistik für die «Schneekönigin» ausweist: Unglaubliche 27 300 Prozent plus. Die Lösung des Rätsels: Der Film war zum Startwochenende in einem einzigen Kino gezeigt worden, jetzt waren es mehr als 3700.

«Thor - The Dark Kingdom» hält sich wacker auf dem dritten Platz mit 11,1 Millionen Dollar, die Komödie «The Best Man Holiday» liegt mit 8,5 Millionen auf Platz vier. Die Produzenten dürften zufrieden sein: Der Film hat 17 Millionen Dollar gekostet, aber schon 63,4 Millionen eingespielt. Erst an fünfter Stelle kommt der erste Neueinsteiger, «Homefront» mit Jason Statham, James Franco und Winona Ryder. Der Film über einen Drogenfahnder, das Drehbuch schrieb ein gewisser Sylvester Stallone, spielte nur knapp sieben Millionen ein.