Papst Franziskus beginnt mehrtägigen Mexiko-Besuch

Stadt (dpa) - Nach dem historischen Treffen mit dem russischen Patriarchen Kirill auf Kuba besucht Papst Franziskus Mexiko. Bei dem ersten Besuch des 79-jährigen Argentiniers in dem lateinamerikanischen Land stehen die Drogengewalt und die Migration im Mittelpunkt.

Papst Franziskus beginnt mehrtägigen Mexiko-Besuch
Jose Méndez Papst Franziskus beginnt mehrtägigen Mexiko-Besuch

Zudem will der Papst mit einem Besuch in der verarmten südöstlichen Indio-Region Chiapas ein Zeichen gegen soziale Ausgrenzung setzen. Die Reise führt Franziskus nächste Woche unter anderem in die Grenzregion zu den USA sowie in die Unruheprovinz Michoacán.

Nach Franziskus' Ankunft am Freitagabend (Samstag 2.30 Uhr MEZ) stand zum Besuchsauftakt ein Treffen mit Präsident Enrique Peña Nieto auf dem Programm. Am Abend werden Zehntausende Gläubige bei einer Messe in der Basilika der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-Stadt erwartet. Nach Brasilien ist Mexiko das Land mit den meisten Katholiken weltweit. Mehr als 80 Prozent der rund 120 Millionen Mexikaner bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche.