Papst Franziskus im Krisenstaat Zentralafrikanische Republik

Papst Franziskus ist im Krisenstaat Zentralafrikanische Republik angekommen. Der 78-Jährige will in dem kriegsgeschundenen Land für Friede und Versöhnung werben. 

Eine Sondermaschine der italienischen Fluggesellschaft Alitalia brachte ihm am Sonntagmorgen vom ugandischen Entebbe in die Hauptstadt Bangui. Dort sollte er zunächst mit der Übergangspräsidentin Cathérine Samba-Panza zusammentreffen. Im Anschluss wollte er ein Flüchtlingslager besuchen. 

Die Zentralafrikanische Republik, einem UN-Index zufolge das drittärmste Land der Welt, wird seit 2013 von einem Konflikt erschüttert, bei dem sich muslimische Rebellen und christliche Milizen gegenüberstehen. Tausende wurden getötet, rund 20 Prozent der fünf Millionen Einwohner sind vor der Gewalt geflohen. 

Franziskus schließt seine sechstägige Afrikareise am Montag in Bangui ab. Zuvor hatte er Kenia und Uganda besucht.