Papst: Umweltzerstörung ist «Schädigung der Menschheit»

Papst Franziskus hat die von Menschen verursachte Zerstörung der Umwelt scharf kritisiert. «Jede Schädigung der Umwelt ist eine Schädigung der Menschheit», sagte der Pontifex bei seiner mit Spannung erwarteten Rede vor den Vereinten Nationen in New York.

Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, was einem «Existenzrecht der menschlichen Natur selbst» entspreche. Die heute verbreitete «Wegwerfkultur» treffe die Ärmsten der Welt am härtesten.

«Tatsächlich führt ein egoistisches und grenzenloses Streben nach Macht und materiellem Wohlstand dazu, sowohl die verfügbaren materiellen Ressourcen ungebührlich auszunutzen als auch die auszuschließen, die schwach und weniger tüchtig sind», sagte der Papst beim Gipfel der sogenannten Nachhaltigkeitsziele, die über das Wochenende bei den UN auf der Agenda stehen. Er sei überzeugt, dass die UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember Fortschritte bringe.

Vor 15 Jahren hatten die UN die sogenannten Jahrtausendziele beschlossen, die eine drastische Senkung von Hunger, Armut, Kindersterblichkeit und anderen Punkten angehen sollten. Die Nachhaltigkeitsziele sollen nun darauf aufbauen.