Paris-Attentäter weiter flüchtig

Die französischen Sicherheitsbehörden konzentrierten die Suche nach den beiden mutmaßlichen Attentäter auf «Charlie Hebdo» zuletzt auf eine ländliche Gegend etwa 80 Kilometer nordöstlich von Paris. Doch auch fast 48 Stunden nach dem Anschlag mit zwölf Toten blieben die Brüder unauffindbar.

Paris-Attentäter weiter flüchtig
Yoan Valat Paris-Attentäter weiter flüchtig

Einen Einsatz in einem Waldstück brachen die Sicherheitskräfte am späten Donnerstagabend ab. Wie mehrere französische Medien berichteten, blieben einige Polizeieinheiten aber in der Region. Sie kontrollierten weiter Straßen und Häuser. Auch Hubschrauber waren im Einsatz.

Die Regierung hatte landesweit 88 000 Einsatzkräfte mobilisiert, um die mit Kalaschnikow und Panzerfaust bewaffneten Attentäter zu fassen und weitere Terrorakte zu verhindern. Für 8.30 Uhr berief Präsident François Hollande sein Krisenkabinett erneut zu einer Sondersitzung ein.

Nach dem Fund von Molotow-Cocktails und einer Islamistenflagge in einem Fluchtauto in Paris gehen die französischen Ermittler davon aus, dass das Duo weitere Anschläge geplant hatte.