Lisicki und Beck in Paris in Runde drei

Sabine Lisicki und Annika Beck haben bei den French Open als erste deutsche Tennisspielerinnen die dritte Runde erreicht.

Lisicki profitierte in Paris von der verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Gegnerin Daria Gavrilova. Die Australierin musste beim Stand von 6:1 für Lisicki passen. Beck setzte sich gegen die polnische Qualifikantin Paula Kania mühelos mit 6:2, 6:2 durch und überstand erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier die zweite Runde.

Lisicki zeigte gegen Gavrilova im ersten Satz eine konzentrierte Leistung. Die Nummer 19 der Welt nahm ihrer Kontrahentin sofort zweimal den Aufschlag ab und überzeugte wie schon in der ersten Runde mit variablem Spiel. Nach 28 Minuten nutzte sie ihren dritten Satzball zum 6:1.

Danach verschwand Gavrilova zur Behandlung. Wenig später kehrte sie zurück und teilte der verdutzten Lisicki mit, dass sie nicht weiterspielen könne. Lisicki trifft in der französischen Hauptstadt jetzt auf die an Nummer 13 gesetzte Tschechin Lucie Safarova.

Beck knüpfte gegen Kania an ihre starke Leistung in der ersten Runde gegen die an Nummer 14 gesetzte Agnieszka Radwanska an. Die Bonnerin ließ Kania, die zum Auftakt Mona Barthel besiegt hatte, keine Chance. Nach gerade einmal 73 Minuten stand Becks Sieg fest.