Pariser Modenschauen enden mit Vuitton

Die Modenschauen der Damenkollektionen in Paris sind am Mittwoch zu Ende gegangen. Über 100 Designermarken zeigten an neun Tagen ihre Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2017. Zudem gab es zahlreiche Off-Präsentationen kleinerer Labels, die nicht auf dem offiziellen Kalender der Schauen standen.

Pariser Modenschauen enden mit Vuitton
Etienne Laurent Pariser Modenschauen enden mit Vuitton

Im Fokus des Spektakels standen in diesem Jahr die Debüts von Anthony Vaccarello bei Saint Laurent und von Maria Grazia Chiuri bei Dior. Hauptgesprächsthema war jedoch der bewaffnete Raubüberfall auf Kim Kardashian, die für die Schauen nach Paris gekommen war.

Als eines der letzten Labels präsentierte das Luxushaus Louis Vuitton am Mittwoch seine Entwürfe: Kleider mit asymmetrischen Details in schwarz oder grau zu Stiefeln mit spitzer Kappe, viel Leder, zarter Spitze, Transparenz und schmalen Hosen als ein cooler femininer Look.

Unter den Designern, die sich während dieser Woche außerhalb des offiziellen Fahrplans auf die Pariser Schauen gewagt hatten, waren auch einige Deutsche. Das Berliner Duo Kaviar Gauche zeigte moderne klaren Schnitte und Stickereien. Ebenfalls aus Berlin stammt Nobi Talai. Sie inszenierte erstmalig in Frankreich eine kleine feine Schau mit harmonischen Entwürfen in dezenten Farben.