Pegida berät über Vorgehen nach Terrordrohungen

Die Sicherheitsbehörden gehen mit Hochdruck der konkreten Terrordrohung von Islamisten gegen die Pegida-Bewegung in Dresden nach. Diese Drohung hat die Polizei zum Verbot aller Versammlungen unter freiem Himmel in der sächsischen Landeshauptstadt an diesem Montag veranlasst.

Pegida berät über Vorgehen nach Terrordrohungen
Matthias Hiekel Pegida berät über Vorgehen nach Terrordrohungen

Das gilt für die islamfeindliche Pegida-Bewegung ebenso wie für die geplante Gegendemonstration. Die Initiatoren der selbst ernannten «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) wollen in Dresden über ihr weiteres Vorgehen beraten.

Auch der Innenausschuss des sächsischen Landtages wird sich voraussichtlich in einer Sondersitzung mit den islamistischen Terrordrohungen befassen. Die Sitzung wurde von der CDU-Fraktion beantragt.

Während in Dresden alle Demonstrationen verboten sind, wollen in vielen anderen deutschen Städten Pegida-Ableger und Pegida-Gegner wieder auf die Straße gehen. Kundgebungen sind zum Beispiel in Berlin, München, Düsseldorf, Magdeburg und Saarbrücken geplant.