Pegida-Bündnis will trotz Terrordrohungen weitermachen

Trotz islamistischer Terrordrohungen will die Pegida-Bewegung in Dresden weitermachen. "Das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wollen wir uns nicht nehmen lassen", erklärte die Mitbegründerin der islamkritischen Bewegung, Kathrin Oertel, auf einer Pressekonferenz in Dresden.

Pegida-Bündnis will trotz Terrordrohungen weitermachen
Arno Burgi Pegida-Bündnis will trotz Terrordrohungen weitermachen

Man habe sich aus Verantwortung für die Teilnehmer zwar dazu entschlossen, die Kundgebung am Montagabend abzusagen. "Das bedeutet nicht, dass wir uns mundtot machen lassen", so Oertel. Mit Hochdruck werde an einem Sicherheitskonzept gearbeitet.

Das wegen einer Terrordrohung verhängte Versammlungsverbot in Dresden gilt zunächst nur für diesen Montag. Das bekräftigte der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) in der «Sächsischen Zeitung». Die zuständigen Behörden würden die Terrorgefahr auf Versammlungen aber weiterhin genauestens prüfen. "Das Gebot der Stunde ist Aufmerksamkeit."