«Petersburger Dialog» mit Streitthemen Ukraine und Syrien

Beim ersten deutsch-russischen «Petersburger Dialog» seit der Krim-Annexion sollen heikle Themen wie die Ukraine-Krise oder der Syrien-Konflikt nicht ausgespart werden.

«Petersburger Dialog» mit Streitthemen Ukraine und Syrien
Wolfgang Kumm «Petersburger Dialog» mit Streitthemen Ukraine und Syrien

Die zweitägige Diskussionsveranstaltung mit jeweils 100 Vertretern beider Länder aus allen gesellschaftlichen Bereichen beginnt am Donnerstag in Potsdam.

Der «Petersburger Dialog» war früher an die deutsch-russischen Regierungskonsultationen gekoppelt. Beide Veranstaltungen wurden wegen der Krim-Annexion im vergangenen Jahr ausgesetzt.

Mit dem ehemaligen Kanzleramtschef Ronald Pofalla und dem früheren russischen Ministerpräsidenten Viktor Subkow als Vorsitzenden soll nun ein neuer Anlauf gestartet werden.

Die Veranstaltung in Potsdam steht unter der Überschrift «Modernisierung als Chance für ein gemeinsames europäisches Haus». Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden sich mit schriftlichen Grußworten beteiligen, die zum Auftakt der Konferenz verlesen werden.