Philippinischer Wahlsieger will Todesschuss und Todesstrafe einführen

Mit gezielten Todesschüssen soll die Polizei auf den Philippinen künftig renitente Verbrecher niederstrecken. Das kündigte der frisch gewählte nächste Präsident Rodrigo Duterte an. Zudem werde er die 2006 abgeschaffte Todesstrafe wieder einführen. Er plädierte dabei für den Strang: Erschießen und den elektrischen Stuhl bezeichnete er als zu teuer. Mit dem Versprechen, Kriminalität und Drogenhandel innerhalb von sechs Monaten zu beenden, hat Duterte die Wahl vor einer Woche haushoch gewonnen. Menschenrechtler warnen, er könne ein neuer Diktator werden.