PKK-Chef Öcalan ruft zu Frieden mit türkischer Regierung auf

Der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, hat seine Anhänger zum Frieden mit der türkischen Regierung aufgerufen.

Es sei an der Zeit, die «grausame» und «zerstörerische» Geschichte zu beenden und eine Ära des «Friedens», der «Brüderlichkeit» und der «Demokratie» zu beginnen, teilte Öcalan in einer zum kurdischen Neujahrsfest Newroz in Diyarbakir verlesenen Botschaft mit.

Öcalan bekräftigte zudem seinen Wunsch, den bewaffneten Kampf zu beenden. Der PKK-Führer hatte die PKK Ende vergangenen Monats dazu aufgefordert, einen Kongress einzuberufen, um die Niederlegung der Waffen zu beschließen. Mit diesem Kongress werde eine «neue Ära» beginnen, erklärte Öcalan.

Der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und der PKK währt seit 30 Jahren. Dabei kamen bislang rund 40 000 Menschen ums Leben.