«Pokémon»-Jäger bringen sich auf Truppenübungsplatz in Gefahr

Auf der Jagd nach den virtuellen «Pokémon»-Monstern haben sich drei Spieler in Niedersachsen in Gefahr gebracht. Die Spieler hatten das militärische Sperrgebiet trotz geschlossener Schranke und roter Flagge, die auf Schießübungen hinweist, betreten.

«Pokémon»-Jäger bringen sich auf Truppenübungsplatz in Gefahr
Christian Bruna «Pokémon»-Jäger bringen sich auf Truppenübungsplatz in Gefahr

Ein ziviler Wachdienst erwischte das Trio auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Bergen in der Lüneburger Heide, als dort mit scharfer Munition zu Übungszwecken geschossen wurde, bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Demnach ereignete sich der Vorfall bereits am Mittwoch. Zuvor hatte die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» darüber berichtet.

Seit dem 6. Juli ist das neue Smartphone-Spiel «Pokémon Go» in den USA erhältlich, in Deutschland kann die App seit Mittwoch runtergeladen werden. Auf der Jagd nach virtuellen Monstern sind die Spieler häufig so in das Spiel vertieft, dass sie in ihrer Umgebung nicht mehr alles wahrnehmen.