Politiker in Pakistan setzt Kopfgeld auf «Charlie Hebdo»-Eigner aus

Ein pakistanischer Politiker hat ein Kopfgeld auf den Besitzer des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» ausgesetzt. In einer Parlamentssitzung in Islamabad bot der ehemalige Eisenbahnminister Ghulam Ahmed Bilour 200 000 Dollar für dessen Ermordung, berichtete die pakistanische Zeitung «Dawn». Den Erben der drei Attentäter von Paris versprach er Unterstützung in Höhe von 100 000 Dollar. Vor drei Jahren hatte er schon ein Kopfgeld auf den Autoren eines anti-islamischen Videos im Internet angeboten.