Polizei für härtere Strafen bei illegalen Autorennen

Für ein härteres Vorgehen gegen Teilnehmer illegaler Autorennen plädiert der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt.

Polizei für härtere Strafen bei illegalen Autorennen
Alex Talash Polizei für härtere Strafen bei illegalen Autorennen

Es sei dringend notwendig deutlich zu machen, dass es sich um ein «sehr schweres Vergehen» handelt, das Leben unschuldiger Menschen gefährde, sagte Wendt der Deutschen Presse-Agentur.

Sein Amtskollege von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, stimmte zu: Härtere Strafen seien ein zwar deutlicher, aber dennoch notwendiger Schritt. Er sei wichtig, weil illegale Autorennen in der Vergangenheit immer wieder zu tödlichen Unfällen geführt hätten.

Die geplante Gesetzesverschärfung geht auf eine Initiative des NRW-Justizministeriums zurück. Sie sieht Haftstrafen von bis zu drei Jahren vor. Sollten Menschen verletzt oder getötet werden, drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Bislang müssen Teilnehmer illegaler Rennen mit 400 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. Veranstaltern droht die Zahlung von 500 Euro.