Polizeiangriff auf Geiselnehmer nördlich von Paris

Die französische Polizei hat den Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins "Charlie Hebdo" gestürmt. Das berichten französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Polizeiquellen.

Polizeiangriff auf Geiselnehmer nördlich von Paris
Etienne Laurent Polizeiangriff auf Geiselnehmer nördlich von Paris

Über der Druckerei nordöstlich von Paris, in der die beiden Islamisten sich mit mindestens einer Geisel verschanzt hatten, war Rauch zu sehen. Zudem waren Schüsse und Explosionen zu hören. Ein Helikopter landete in der Nähe von einem der Eingänge zur Druckerei in Dammartin-en-Goële. Die Terroristen hatten siebeneinhalb Stunden ausgeharrt.

Während die Sicherheitskräfte die Islamisten angriffen, dauerte die Geiselnahme in dem jüdischen Geschäft im Osten von Paris an. Es wird vermutet, dass der Täter, der am Donnerstag im Süden de Hauptstadt eine Polizistin erschossen hatte, der bewaffnete Mann in diesem Geschäft ist. Er soll mindestens fünf Menschen als Geiseln genommen haben. Unter den Geiseln sind auch Kinder. Er soll die Attentäter von "Charlie Hebdo" kennen.