Popkönigin Ruslana kämpft für EU-Zukunft der Ukraine

Die ukrainische Popkönigin Ruslana (40) und Siegerin des Eurovision Song Contest von 2004 («Wild Dances») kämpft für eine Zukunft ihres Landes in der Europäischen Union.

Popkönigin Ruslana kämpft für EU-Zukunft der Ukraine
Ulrich Perrey Popkönigin Ruslana kämpft für EU-Zukunft der Ukraine

In einem glühenden Appell auf ihrer Internetseite rief sie ihre Landsleute zu Protesten auf, damit das Land eine Partnerschaft mit der Europäischen Union und nicht mit Russland eingeht. «Lasst nicht zu, dass uns unsere Zukunft gestohlen wird!», schrieb sie in einem Aufruf für eine Großkundgebung am Sonntag.

Umfragen zufolge sehen die meisten Ukrainer eine Zukunft in Europa für sich. Allerdings hatte die Regierung in Kiew eine geplante Partnerschaft mit der EU überraschend gestoppt und sich für Verhandlungen mit Russland entschieden. Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin mit Handelsnachteilen für die Ukrainer gedroht, sollten sie sich für einen Pakt mit der EU entscheiden.

«Wir müssen der Welt zeigen, dass die Ukraine nach Europa gehört, nicht nach Russland!», hatte Ruslana nach diesem politischen Schachzug auf einer Kundgebung in Kiew gesagt. «Wenn Putin die Ukraine für sich gewinnt, haben wir alles verloren», hieß es auf ihrer Internetseite.