Poroschenko fordert trotz Gewalt in Mariupol Friedensgespräche

Obwohl erst gestern die Gewalt in der Hafenstadt Mariupol eskaliert ist, hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko gefordert, die Friedensgespräche fortzusetzen. Sie ließen nicht zu, dass die Minsker Vereinbarungen untergraben würden, sagte Poroschenko bei einer Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates heute in Kiew. Die Separatisten hatten vorher mitgeteilt, sie sähen keinen Sinn in neuen Treffen mit Vertretern Kiews in Minsk. Beim Beschuss von Mariupol waren mindestens 30 Zivilisten getötet worden.