Post nicht zugestellt: Haftstrafe für Briefträger

Weil er fast 1300 Briefe behalten und geöffnet hatte, muss ein brandenburgischer Briefträger ins Gefängnis. Das Amtsgericht Potsdam verurteilte den 45 Jahre alten Postboten zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten.

Die Richter folgten damit dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Sie sprachen den Angeklagten der Verletzung des Postgeheimnisses sowie des Betruges und des Fahrens ohne Führerschein schuldig. Der Postbote war mehrfach vorbestraft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.