«Praemium Imperiale» für Coppola und Chipperfield

Der amerikanische Filmregisseur Francis Ford Coppola (74) und der britische Architekt David Chipperfield (59) werden mit dem japanischen «Praemium Imperiale» ausgezeichnet.

Weitere Preisträger des sogenannten Nobelpreises der Künste sind in diesem Jahr der spanische Sänger Plácido Domingo (72), der italienische Maler Michelangelo Pistoletto (80) und der britische Bildhauer Antony Gormley (63). Das teilte der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, im Namen der Japan Art Association am Dienstag in Berlin mit.

Der Preis ist jeweils mit 115 000 Euro dotiert und soll den Künstlern am 16. Oktober in Tokio vom Bruder des japanischen Kaisers, Prinz Hitachi, überreicht werden. Mit der Auszeichnung werden Lebenswerk, Talent, künstlerische Kraft und internationale Bedeutung der Preisträger gewürdigt, sagte Lehmann bei der Bekanntgabe.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einem Expertenkomitee, dem sechs internationale Berater, unter ihnen Lehmann und der französische Politiker Jean-Pierre Raffarin, angehörten. Zum 25. Bestehen des Preises wird in der Berliner Philharmonie eine Foto-Ausstellung mit den bisherigen Preisträgern gezeigt.

Seit Bestehen des Preises sind 124 Künstler ausgezeichnet worden. Zu ihnen gehörten die Dirigenten Claudio Abbado und Daniel Barenboim, die Choreographin Pina Bausch (1940-2009), der Filmregisseur Ingmar Bergman (1918-2007) sowie der Komponist Hans Werner Henze (1926-2012).

Der «Praemium Imperiale» wird in Disziplinen wie Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Theater/Film seit 1988 verliehen.