Preetz sieht jungen Dardai als Trumpf

Manager Michael Preetz sieht den jungen Trainer Pal Dardai als speziellen Trumpf für eine entspanntere Saison von Hertha BSC.

Preetz sieht jungen Dardai als Trumpf
Rainer Jensen Preetz sieht jungen Dardai als Trumpf

«Die Konstruktion, die wir gewählt haben, mag eine ungewöhnliche sein. Aber ich glaube, sie trägt allem und allen Rechnung», sagte Preetz vor dem Liga-Auftakt beim FC Augsburg der Deutschen Presse-Agentur.

Mit 39 Jahren ist Dardai der jüngste Cheftrainer in der Fußball-Bundesliga. Der Ungar verfügt erst über ein halbes Jahr Erfahrung als Erstliga-Trainer. Am Ende der vergangenen Spielzeit führte er gemeinsam mit Assistenztrainer Rainer Widmayer die Berliner zum Klassenverbleib. Aber nur die bessere Torbilanz rettete Hertha vor dem Relegationsrang. «Wir gehen voller Überzeugung mit diesem Duo in die neue Saison», unterstrich Preetz dennoch.

Der Cheftrainer-Posten für den Hertha-Rekordspieler Dardai sei «von Anfang an» die Überlegung gewesen, sagte Preetz. «So wie wir versuchen, Spieler zu entwickeln, haben wir bei Hertha BSC auch im Blick, Trainer zu entwickeln», erklärte der 47-Jährige.

Der neuen Saison und dem ersten Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg blickt Preetz optimistisch entgegen, auch wenn er erklärte: «Es ist in einer Stadt wie Berlin vielleicht nicht wahnsinnig attraktiv, im dritten Jahr nach dem Wiederaufstieg wieder zu sagen: Es muss für Hertha BSC darum gehen, die Klasse zu sichern. Das ist aber nun mal so.»