Preisabsprachen in China: Hohe Geldstrafen für Milchhersteller

Nach Ermittlungen wegen Preisabsprachen hat Chinas Regierung Geldstrafen in Höhe von insgesamt umgerechnet 82 Millionen Euro gegen sechs ausländische Produzenten von Milchpulver verhängt. Die Unternehmen hätten eingeräumt, gegen chinesisches Kartellrecht verstoßen zu haben, teilte die Entwicklungs- und Reformkommission in Peking mit. Für den Vertrieb ihrer Produkte hätten sie Mindestpreise festgelegt, was Babymilch für chinesische Verbraucher verteuert habe. Darunter ist auch Fonterra, der weltgrößte Milchproduktexporteur. Er steht auch wegen einer Verseuchung von Molke-Proteinen in der Kritik.