Presserat prüft Richtlinie gegen Diskriminierung

Der Deutsche Presserat stellt die Richtlinie zur Nennung der Herkunft von Straftätern auf den Prüfstand. Bei einem Treffen morgen in Berlin steht die Diskussion über die betreffende Richtlinie im Pressekodex auf der Tagesordnung. Sie empfiehlt, bei der Berichterstattung über Straftaten die Zugehörigkeit der Täter zu religiösen oder ethnischen Minderheiten nur zu erwähnen, wenn es einen «begründeten Sachbezug» zur Straftat gibt. Die Kritik an der Regel war nach den Ereignissen an Silvester in Köln lauter geworden.