Pro Asyl: Aufnahme von 5000 Syrern reicht bei weitem nicht

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hält die Aufnahme von 5000 syrischen Flüchtlingen in Deutschland für völlig unzureichend. «5000 - das ist gemessen an der Katastrophe in Syrien wenig mehr als eine Geste», sagte der Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der dpa. Im Kosovo-Krieg etwa habe Deutschland 15 000 bis 20 000 Flüchtlinge aufgenommen, in der Bosnien-Krise 300 000. Auch Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin verlangt, deutlich mehr Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Am Nachmittag landen in Hannover die ersten von ihnen, die der Bund per Charterflug holt.