Pro Asyl kritisiert Bund und EU wegen Flüchtlingspolitik

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Pläne der Bundesregierung kritisiert, die Aufenthaltszeit in Erstaufnahmeeinrichtungen von drei auf sechs Monate zu verdoppeln. Angesichts der Engpässe bei der Erstaufnahme sei die geplante Verdoppelung «genau das Falsche» und führe zur Verschärfung der teils menschenunwürdigen Zustände. Außerdem warf die Organisation der Regierung Fehlplanungen vor. So rechne der Bund mit 800 000 Ankommenden, plane aber nur 150 000 winterfeste Erstaufnahmeplätze.