Pro Asyl kritisiert geplantes Integrationsgesetz

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Pläne der großen Koalition für ein Integrationsgesetz scharf kritisiert. Es gebe ein Angebotsdefizit der Bundesregierung, nicht einen Integrationsunwillen der Flüchtlinge, erklärte Geschäftsführer Günter Burkhardt in Berlin. Entscheidend für die Integration seien Spracherwerb und vor allem der Aufenthaltsstatus. Genau das werde Flüchtlingen oft jahrelang verweigert. Die Integrationshürde sei die verfehlte Politik des Innenministeriums, sagte Burkhardt.