Pro Asyl zu Flüchtlingsdebatte: Friedrich will Wahrheit nicht sehen

In der Debatte um Konsequenzen aus der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich scharf angegriffen. Friedrich wolle die Wahrheit nicht sehen, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der dpa. Mit seinem Vorschlag werde das Problem in keinster Weise gelöst. Friedrich hatte nach dem Tod von mehr als 100 Flüchtlingen vor der italienischen Insel Lampedusa unter anderem ein schärferes Vorgehen gegen kriminelle Schleuser gefordert.